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Allgemeine Angaben

Internetadresse (URL)
http://www.kidsville.de
Anbieter
Anke Hildebrandt, Christian Großekathöfer (gefördert durch Deutschen Bund)


Kosten
keine
Zugangsmodalitäten
kein Login nötig
Angebotstyp
Übungs- und Testsoftware


Zielgruppe
Unterstufe, Mittelstufe


Sprache(n)
Deutsch
Teilbereiche
Lesen, Schreiben


Rezension

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Kidsville ist – wie der Name schon sagt – eine virtuelle Stadt für Kinder, die allerhand Verschiedenes anbietet. Besucht man die Startseite, kann man einen überaus bunten Plan anwählen, der einen durch Verlinkungen zu den verschiedenen Bereichen führt. Unter anderem bietet Kidsville ein Forum, einen Kummerkasten, Witze, einen Schreibkurs, Informationen zur Tierwelt und noch einiges mehr an. Diese Vielfalt ist es, die die Seite ausmacht. Gleichzeitig ist sie aber auch ihr grösster Nachteil, denn so verschiedenartig die Angebote sind, so unübersichtlich sind sie auch. Was genau Kidsville eigentlich ist, bleibt unklar. Für eine Lernplattform sind zu wenig Übungen und zu wenig Struktur vorhanden. Für eine Community sind die Möglichkeiten zum Austausch zu eingeschränkt. So bleibt Kidsville eine sympathische Ansammlung allerlei spannender Zeitvertriebe für Kinder unter ca. 14 Jahren.
Diese Unübersichtlichkeit zeigt sich bereits in der Gestaltung der Seite. Die Navigation ist umständlich, die Strukturierung unklar (die Kategorien, in die die Bereiche unterteilt sind, wirken ziemlich schwammig). Diverse Aspekte der Seite (beispielsweise der Schreibkurs) können sicher für den Unterricht adaptiert werden, was allerdings nur mit einiger Mühe möglich ist. Insgesamt macht Kidsville einen freundlichen Eindruck und vermag Kinder mit Sicherheit zu begeistern. Als Lernplattform ist die Kinderstadt aber dann doch ungeeignet.


Unterrichtsideen

  • Übungen übernehmen
    Inputs wie beispielsweise der Schreibkurs können für den Unterricht übernommen werden
    .
  • Leseverständnis
    Kurze Texte, die sich auf der Seite finden lassen, können für Sprachübungen im Unterricht eingesetzt werden (indem man beispielsweise einen Lückentext daraus kreiert oder Leseverständnisfragen formuliert).


Weiterführende Informationen und Links




Autor dieses Beitrages:
Lukas Ramseier